Die Lebensdauer eines Holzzauns hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Holzart und der Art der Behandlung und Pflege. Auch Klima, Sonneneinstrahlung und Witterungsbedingungen spielen eine Rolle. Regelmäßige Wartung und Reparaturen verlängern die Lebensdauer Ihres Holzzauns jedoch deutlich.
Gut gepflegte Harthölzer wie Zeder, Redwood und Eiche haben eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren, während Weichhölzer wie Kiefer und Fichte bei sachgemäßer Behandlung und Pflege 15 bis 20 Jahre halten können.
Die meisten modernen Zaunpaneele werden während des Herstellungsprozesses behandelt, entweder durch Tauchbehandlung oder Druckbehandlung.
Tauchimprägnierte Zaunpaneele werden in eine Schutzlösung getaucht, die sie vor Fäulnis und Verfall schützt. Wenn Sie sich für tauchimprägnierte Paneele entscheiden, empfiehlt es sich, eine Sockelleiste anzubringen, um direkten Kontakt mit feuchtem Boden zu vermeiden, und die Paneele einmal jährlich nachzuimprägnieren. Im Durchschnitt halten tauchimprägnierte Zaunpaneele je nach Holzart 5 bis 10 Jahre. Wenn Sie Sockelleisten verwenden, denken Sie daran, eine Öffnung für Wildtiere in Ihren Zaun einzubauen.
Druckimprägnierte Paneele enthalten eine Fäulnisschutzlösung, die unter hohem Druck in die Zellstruktur des Holzes eingepresst wird. Dadurch bieten sie einen erhöhten Schutz vor Fäulnis und Zersetzung und müssen nicht jährlich nachbehandelt werden. Im Durchschnitt halten druckimprägnierte Zaunpaneele je nach Holzart 10 bis 15 Jahre.
Die schwächste Stelle eines jeden Zauns sind die Pfosten. Holzpfosten sind besonders anfällig für Bodenfäule und können ohne zusätzlichen Schutz je nach Bodenbeschaffenheit innerhalb von nur 5 bis 10 Jahren durch den Boden verrotten. Es empfiehlt sich daher, bei der Verwendung von Holzpfosten den Einsatz von Fäulnisschutzmitteln in Betracht zu ziehen.
Postsaver-Schutz Bei erfolgreicher Anwendung gilt dann eine Garantie von 20 Jahren.